Meine ersten Kameras

Meine erste eigene Kamera war eine Einwegkamera, die ich schon im frühen Kindesalter bekommen habe. Sie war großflächig mit „Coca-Cola” beschriftet und vermutlich ein Werbegeschenk. Ich benutzte sie jedoch nie, denn wenn der Film voll war, konnte man die Kamera nicht mehr verwenden. Also sparte ich sie auf, bis sie völlig überlagert war. Vermutlich aus Mitleid bekam ich zu meinem x-ten Geburtstag dann die alte Canon-Analogkamera von Mutti.
Doch schon wenige Tage später verlor ich sie auf einem Spielplatz. Damit endete meine erste Reise in der Fotografie, bevor sie richtig begonnen hatte.
Einige Jahre später vererbte mir mein Opa eine Kodak-Kompaktkamera. Sie machte recht gute Fotos, aber aufgrund der lediglich 5 MP fehlte es an Details.
Mit 17 erwarb ich dann mein erstes Smartphone, ein LG KC910. Ich entschied mich für dieses Modell, weil es zu den ersten mit einer 8-MP-Kamera gehörte. Allerdings knipste ich noch ganz wild drauf los und hatte mit Fotografie als solcher noch nichts am Hut.
Fujifilm FinePix Real 3D
Mit dem 3D-Hype im Jahr 2010 – der erste Teil von „Avatar” lief in den Kinos – und meinem ersten eigenen 3D-Fernseher wollte ich die dritte Dimension auch selbst einfangen können. Mich faszinierte dabei die Fujifilm FinePix Real 3D, denn ihr Display stellte das stereoskopisch aufgenommene Bild ohne Brille dar, ähnlich wie bei einer Nintendo-3DS-Konsole. Am Fernseher stellte man jedoch schnell fest, dass die Bildqualität selbst schlecht war.
Insgesamt drei Fotos ließ ich entwickeln. Das kostete damals 10 € pro Bild und man kann sich das Ergebnis wie die Postkarten mit 3D-Effekt vorstellen. Allerdings waren alle drei Bilder nicht perfekt. Während sie auf dem Fernseher super aussahen, machte das gedruckte Bild einen leicht fehlerhaften Eindruck.

Samsung Galaxy Note 3

Während meines Barcelona-Urlaubs im Jahr 2015 fotografierte ich mit meinem damals noch recht neuen Samsung Galaxy Note 3. Das Handy ist top, aber von den Bildern war ich im Nachhinein so enttäuscht, dass ich beschloss: Nun muss eine richtige Kamera her!
Sony RX100 II
Nachdem ich von den Bildern meiner Handykamera enttäuscht war, wollte ich eine Kamera mit möglichst großem Sensor. Da ich bisher nur Kompaktkameras hatte, kam für mich auch nur eine solche in Betracht.
Ich entschied mich für die Sony-RX100-Reihe. Sie ist kompakt und gleichzeitig mit einem 1-Zoll-Sensor bestückt. Ich kaufte allerdings nicht das neueste Modell, sondern die günstigere M2, obwohl es schon die M4 gab.
Mit meiner RX100 lernte ich dann, wirklich zu fotografieren. Das heißt, ich nahm mir bewusst Zeit und veränderte Einstellungen, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen.
Nach einiger Zeit wurde mir jedoch klar, eine Kompaktkamera ist zwar schön handlich und klein, aber auch recht unflexibel, da man das Objektiv nicht wechseln kann. Die mögliche Brennweite und dazugehörige Offenblende ist fest vorgegeben.

Sony A7 RIII

Die Sony A7 RIII konnte ich günstig bei ebay erwerben. Das kann ich auch nur jedem empfehlen hier mal zu gucken da man viel Geld sparen kann. Ich schwankte ursprünglich zwischen der A7 RII und A7 III und entschied mich letztlich auch aufgrund des günstigen Angebots für die A7R III. Hier brauchte ich keine Kompromisse eingehen. Die vollen 42MP und dazu auch die Fähigkeit 4K Videos aufzunehmen. Eine Kamera die keine Wünsche offen lässt.
Die Bildqualität einer Vollformatkamera ist durch nichts zu vergleichen was ich vorher hatte.