Sony FE 24-105 mm F4

Mein "immerdrauf"-Objektiv. Es deckt alles von 24 mm Weitwinkel bis 105 mm Tele ab. Ich kann es sowohl für Gebäude in einer eng bebauten Stadt als auch für weiter entfernte Tiere verwenden. Wenn ich meine Kamera einfach mitnehme, ohne zu wissen, was mich erwartet, zum Beispiel bei einem Spaziergang, dann ist dieses Objektiv dabei. Der einzige Nachteil ist die Blende 4, die in der Dämmerung schnell zu hohen ISO-Werten führt. Dafür ist der eingebaute Bildstabilisator ein großer Vorteil, da ich dieses Objektiv auch zum Filmen verwende und es gerade im Telebereich für ruhigere Aufnahmen sorgt. Bei Tageslicht also ein rundum sorgenfreies Objektiv.
Tamron 28-75 mm F2,8
Das Tamron war mein erstes Objektiv und mein ständiger Begleiter, bevor ich das Sony 24-105mm hatte.
Es deckt auch den üblichen Bereich ab, ist aber an beiden Enden etwas eingeschränkter als das Sony. Außerdem hat es keinen eingebauten Bildstabilisator. Der große Vorteil ist die Blende 2.8, also genau eine Blendenstufe besser als das Sony. Für mich allerdings, sind die Einschränkungen im Brennweitenbereich die höhere Lichtstärke nicht wert. Zumindest nicht für ein "immerdrauf"-Objektiv. Gerade in Städten, wenn man größere Gebäude fotografieren möchte, sind die 4mm Brennweite am unteren Ende oft entscheidend.
Hinsichtlich Bildqualität, Größe und Gewicht gibt es dagegen nichts zu meckern. Es fristet jetzt aber meist ein Dasein in meinem Regal.

Sony 100-400mm F4.5-5.6

Meine teuerste Anschaffung ist mein großes Teleobjektiv. Über einen Objektivverleih habe ich das gute Stück erst ausgiebig getestet und war dann so begeistert, dass ich es gekauft habe. Die Bildqualität ist super und man kommt sehr nah an kleinere Tiere heran, was sehr ausdrucksstarke Bilder ermöglicht.
Leider ist das Objektiv auch sehr groß und schwer und sollte nur bei hellem Licht verwendet werden. In Anbetracht des hohen Kaufpreises benutze ich es definitiv zu selten.
Sigma 14-24mm f2,8
Mit meinem Weitwinkel bekomme ich auch aus kurzer Entfernung alles aufs Bild. Ich verwende es nicht nur für Städte, sondern auch für ulkige Tieraufnahmen oder Panoramen. Mit der guten Lichtstärke von 2,8 kann es auch für die Astrofotografie eingesetzt werden.

Sigma 35mm F1,4

Meine lichtstarke Festbrennweite benutze ich hauptsächlich im Dunkeln. Am liebsten hätte ich hier ein Weitwinkel und eine Normalbrennweite oder ein leichtes Zoom. Mit 35mm habe ich mich für einen Kompromiss entschieden, um nicht noch mehr Objektive mitschleppen zu müssen.
Sony 90mm F2,8 Macro
Mein Makroobjektiv. Mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 ist es super um die kleinen Dinge in voller Detailtiefe auf den Sensor zu bringen. Durch die Brennweite von 90mm ist der Abstand gerade groß genug um bei den Insekten keinen Fluchtinstinkt auszulösen. Die hohe Lichtstärke von 2.8 verwende ich sehr selten, da der Schärfebereich sehr klein ist. Generell empfiehlt sich für Makroaufnahmen ein Stativ und eine eher geschlossene Blende. Wenn es aber spontan aus der Hand sein muss, dann schalte ich auf Serienbildaufnahme und mache mehrere Bilder hintereinander, wobei ich das Objektiv leicht bewege, um am Ende ein Bild zu haben, auf dem der Fokus perfekt sitzt.
